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Autogenes Training


Das Autogene Training ist eine erfolgreiche Entspannungsmethode, die im 20. Jahrhundert entwickelt, und deren Wirkung mit wissenschaftlich anerkannten Tests bestätigt werden konnte.

Autogen bedeutet also soviel wie: sich selbst durch suggestive (beeinflussende) Formeln in einen hypnoseähnlichen (Hypnos = griechischer Gott des Schlafes) Zustand zu bringen, sich schnell und tief zu entspannen und eine dementsprechend positive Umschaltung im ganzen Organismus zu erreichen.

Training bedeutet soviel wie: Übung macht den Meister!

Der Internist, Haut und Nervenarzt Prof. J.H. Schultz (geb. 1884) wendete eine Technik an, bei der die Hypnotisierten während der ganzen Dauer der Versuche frei sprechen konnten.
Er machte Aufzeichnungen der Aussagen über Empfindungen von gesunden und kranken Versuchspersonen. Dabei fiel ihm auf, dass neben sehr unterschiedlichen und vielfältigen Angaben auch immer wieder ganz bestimmte, klar zu definierende Körperempfindungen angegeben wurden. Dazu gehörten das angenehme Gefühl von Schwere und Wärme in Armen und Beinen, von Ruhe in Herz- und Atemtätigkeit, von Wärme im Bauchraum und von einer angenehmen kühlen Stirne.

Aus diesen Erfahrungen heraus suchte J.H. Schultz nach einer Methode, die dem Menschen das gleiche Resultat bietet, aber bei der weder Fremdhypnose noch Suggestion durch eine andere Person gebraucht werden, und er entwickelte die konzentrative Selbstentspannung, das Autogene Training.

Durch die einfachen, sich wiederholenden Formeln können wir uns ohne fremde Hilfe in einer konzentrativen Selbstversenkung in einen hypnoseähnlichen Zustand versetzen und dadurch psychische und physische Verspannungen aller Arten lösen.



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